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Von 1e februar bis 30 november 2018
Täglich von 10 Uhr

Chauve Souris

Den Grotten von Remouchamps

Fauna

Die Fledermaus

Diese eigenartigen Tiere haben uns Menschen schon immer fasziniert und beflügeln weiterhin unsere Fantasie. Sie sind nachtaktiv, haben Flügel, sind eine Mischung aus Vogel und Maus, werden immer beim Losfliegen gezeigt, im Zwielicht mit Vollmond und dichtem Nebel. Der Mythos von Drakula bot sich an...
Eine zu grosse Gattung. Es gibt viele verschiedene Arten an Fledermäusen (über 900!), die man in zwei morphologisch unterschiedliche Familien aufteilt, die Hufeisennasenartigen (Rhinolophoidea) und die Glattnasenartigen (Vespertilionoidea). In unserem Land leben 18 Arten an Fledermäusen und doch kennen wir sie nicht besonders gut. Einerseits sterben sie aus und andererseits machen ihre Lebensgewohnheiten eine Beobachtung hinfällig.
Der Traum des Ikarus. Die Fledermaus ist das einzige fliegende Säugetier, abgesehen von manchen Beuteltieren und Eichhörnchen, die sich von Zweig zu Zweig schwingen. Die Arme und die Fingerknochen ihrer übertrieben langen Finger bilden das Gerüst ihrer Flügel. Eine transparente Flughaut spannt sich bis zu den Pfoten hin und bildet so einen effizienten Flügel. Manche Fledermäuse erreichen eine Geschwindigkeit von 100 km/h. Fliegen ist für dieses Wirbeltier sehr anstrengend. Deswegen verfügt der kleine Körper der Fledermaus mit seiner grossen Flügelspannweite über eine starke Brustmuskulatur und zusätzlich auch über ein stark vergrössertes Herz mit einem etwa dreifachen Volumen, verglichen zu dem von anderen Landsäugern gleicher Grösse.
Fliegen mit einem Sonar. Da die Fledermaus nachts fliegt, stösst sie zu ihrer Orientierung Signaltöne in dem Ultrakurzwellenbereich aus und kann damit auch Hindernissen ausweichen. Das Tier stösst Ultraschallwellen aus, die auf Objekten und Beutetieren als Reflexion zurückgeworfen werden (fast 100 Signale pro Sekunde). Das leistungsstarke Nervensystem und die extrem entwickelten Nervenzellen der Fledermaus empfangen diese Echos und so kann sich das Tier eine regelrechte Wellenlandschaft aufbauen.



Eine gefährdete Art. Es gibt viele Ursachen dafür. Natürlich haben die Pestizide und Insektizide die Nahrungskette verändert. Viele Fledermäuse sind gestorben, weil ihre Beutetiere vergiftet worden waren. Ihre Lebensräume haben sich verringert. Hecken und Mittelwälder entlang der Felder sind zerstört worden, alte Scheunen werden entfernt oder gut isoliert wieder aufgebaut. Im Sommer hält sich die Fledermaus im Dachgeschoss unter den Dächern auf. Im Winter sucht sie sich ein ruhiges und feuchtes Plätzchen: die Grotten. Beim Winterschlaf sinkt die Temperatur ihres Körpers auf die Temperatur ihrer Umgebung ab. Die geringste Störung ist schädlich. Die Fledermaus wacht auf und verbraucht viel Fett: eine unbedingt notwendige Energiequelle, um den Winter gut zu überstehen.


Der Höhlenflohkrebs

Der Rubikon fliesst durch die Grotten von Remouchamps und in ihm leben viele höhlenbewohnende Krebstiere, von denen die wichtigste Art der Höhlenflohkrebs ist. Dieser weisse, durchscheinende und blinde Krebs ist zwischen 1 cm und 3.5 cm gross. Er ernährt sich von Tonerde, lebenden oder toten Beutetieren und von Pflanzenrückständen.


Klima

Man muss nur etwa 50 m in die Grotten hineingehen und schon spürt man nicht mehr die klimatischen Veränderungen durch die Tagestemperatur. Etwas tiefer, im Inneren der Grotten liegt die Temperatur konstant das ganze Jahr über zwischen 8 und 10 °C.
Achtung : Ziehen Sie sich bitte warme Kleidung und gute Schuhe an.

Le niphargus

Den Grotten von Remouchamps

Entdecken Sie dieses einmalig schöne,
wallonische Kulturerbe

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